Liv Lisa Fries (31. Oktober 1990 in Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin. In Babylon Berlin spielt sie die weibliche Hauptrolle der Charlotte Ritter.


Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liv Lisa Fries steht seit 2005 vor der Kamera. Als Jugendliche nahm sie privaten Schauspielunterricht, u.a. bei der Schauspielerin Kristiane Kupfer.

Seit 2005 ist sie in vielen verschiedenen Fernsehproduktionen zu sehen. Ihre erste Hauptrolle hatte sie 2006 neben Götz George und Ludwig Trepte in "Schimanski - Tod in der Siedlung". 2008 war sie das erste Mal im Kino zu sehen im Film "Die Welle". 2010 spielte sie ihre erste größere Kinorolle in "Bis aufs Blut - Brüder in Bewährung".

Große Aufmerksamkeit erlangte sie 2010 mit dem ARD-Film „Sie hat es verdient“, in dem sie die aggressive Jugendliche „Linda“ spielt, die ihre Mitschülerin zu Tode quält.

Für ihre überzeugende Darstellung wurde sie 2012 mit der Goldenen Kamera als Beste Nachwuchsschauspielerin sowie 2011 mit dem Günter-Strack-Fernsehpreis ausgezeichnet.

Im Film "Und morgen Mittag bin ich tot" überzeugte Fries mit ihrer Darstellung der an Mukoviszidose erkrankten Lea. Für diese Rolle wurde sie 2014 u.a. mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet.

Für ihre herausragende Hauptrolle in Babylon Berlin gewann sie 2018 den Grimme-Preis.


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