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SynopsisBearbeiten

Gereon und Bruno besuchen das Restaurant des Moka Efti. In dessen Hinterzimmer sollen die Negative des kompromittierenden Pornomaterials lagern. Doch die Beschlagnahmung verläuft anders als geplant.

HandlungBearbeiten

Man sieht Greta bei ihren Haushaltstätigkeiten. Sie holt Bendas Post ab, bügelt die Zeitung und bringt den Kaffee zu Tisch. Frau Benda weist sie dabei ein. Greta bedankt sich noch einmal ausdrücklich für die Einstellung. Danach öffnet sie die Haustür für Dr. Schwarz, der Benda dringend sprechen will.

Der Therapeut spricht am Institut für suggestive Therapie in Berlin-Adlershof in einem Plenarsaal über die Kriegsneurosen, oder wie im Volksmund genannt das Phänomen des Flattermanns. Die Patienten hätten Zuckungen im ganzen Körper, Auswirkungen der Grausamkeit des Krieges auf Körper und Psyche. Rudi Malzig, der eine Zigarre raucht, hört ebenfalls zu. Der Therapeut berichtet über den konkreten Fall Krajewski, indem er erst dessen Einlieferungsakte einblendet und an dem dann das Verfahren in drei Schritten in einem Stummfilm demonstriert wird. Er wird zuerst mit Barbitursäure-Derivat sediert und mittels begleitender Suggestion in einen hypnotischen Zustand versetzt. In der Hypnose wird der Patient zurückgeführt zur Quelle seines Traumas. Im zweiten Schritt folgen Tests nach Professor Rohrschach, mit deren Hilfe die Persönlichkeitsstörung diagnostiziert wird, um sich dann langsam dem Bewusstsein des Patienten nähern. Zuletzt folgt die dritte Phase, in der das Trauma direkt angesprochen wird, bei vollstem Bewusstsein.

Es folgen empörende Rufe und der Beitrag, dass die Kranken entweder ohnehin versterben oder die Symptome mit der Zeit zurückgehen würden. Darauf sagt der Therapeut, es gebe Tausende, Zehntausende Kranke mit diesen Symptomen aus der gesellschaftlichen Mitte, weggeschlossen, unter denen auch zahlreiche Kriegshelden zu finden seien. Es folgen weitere Empörungsrufe über Schwächlinge und Feiglinge, welche das Ansehen der Armee besudeln würden.

Gereon besucht erneut den Apotheker in der Severin Apotheke, um sein Morphium abzuholen. Dieser wundert sich immer noch, was Gereon in Berlin mache. Nachdem der Kommissar gegangen ist, betritt der Heilige Josef die Apotheke, worauf der Lehrling des Apothekers nach draußen zum Rauchen geschickt wird. Der Pater bringt Barbivatsäure-Derivat für den ersten Schritt des Verfahrens und sagt, die Therapie sei fortan umzustellen.

Charlotte lässt ein Foto machen, um einen Presse-Polizei-Ausweis zu fälschen und unterhält sich danach mit ihrer Schwester Toni über ihre aktuellen Recherchen um Kardakow.

Gereon und Bruno besuchen in der Arrestzelle der Roten Burg den unter kaltem Entzug stehenden Franz Krajewski, der verzweifelt um Morphium bettelt. Krajewski meint, sie haben das gleiche mit ihm vor, wie mit König und, dass dieser sich nicht freiwillig erschossen habe.

Charlotte verschafft sich Zutritt in die Lagerhalle des Anhalter-Güterbahnhofs Kreuzberg, indem sie mit dem Bahnbeamten flirtet, ihn dabei fragt, wie viele Züge aus Russland pro Woche kämen, was er mit zwei bis drei beantwortet. Sie geht zu dem anderen Bahnbeamten, welcher das Sagen hat. Sie zeigt ihm den gefälschten Ausweis und er erzählt ihr, was er weiß, trotzdem verwehrt er ihr den Zutritt.

Swetlana erwacht, geht verschlafen durch die Räume, bis sie auf Alfred Nyssen trifft, der sich mit Wegner unterhält.

Charlotte unterhält sich mit dem jüngeren Bahnbeamten, dem sie gerade einen Korb gibt, da taucht Benda mit einer Handvoll Polizisten auf und dringt in die konfiszierten Räume ein. Er stellt Trochin und seine Leute zur Rede. Dieser kann sich wegen seines Diplomatenpasses geschickt herausreden. Sie konfiszieren auch seine Waffen. Trochin ist ungehalten und warnt Benda, dass dieses Verhalten Konsequenzen nach sich ziehe.

Gereon stößt zu Charlotte und gemeinsam gehen die beiden zu Benda, um ihn vom Lokührer zu berichten. Beide verabreden sich zum Essen und verlassen die Halle.

Benda berichtet Gereon unter strengster Geheimhaltung in einem fahrenden Auto, dass es einen Schmuggel von der Sowjetunion ins Reich gebe; anfangs seien es wenige kleine Waffen gewesen, dann Flakgeschosse, Panzer, schwerstes Geschütz und jetzt Giftgas. Alles solle von der schwarzen Reichswehr ausgehen. Gerüchte Weise hat Gereon schon von ihnen gehört; geheimes Militär irreguläre Kampfverbände. Laut Benda griffen sie bei ihren Waffenlieferungen auf ein Netz von Strohmännern zu, mindestens zwei Dutzend. Die Lieferung habe Alfred Nyssen bestellt, der mit dem Stahlkonzern.

Gereon betritt erneut Krajewskis Zelle, ergebnislos. Er fährt mit dem Fahrstuhl nach oben trifft auf Bruno bei einer Lagebesprechung, der ihn einlädt.

Er betritt seine Wohnung und wird von Elisabeth überrascht, die ihn zu Bruno begleitet.

Charlotte trifft Stefan Jänicke im Aschinger,während sie eigentlich auf Gereon wartet.

Bruno Wolter lädt in seine Wohnung pensionierte Kameraden ein, Soldate,n die im Krieg dienten, unter ihnen auch Seegers, und stellt ein neuartiges illegales Gewehr namens Mauser (oder Mauza)-K97 vor. Dessen Besonderheit ist das Ziel 3, ein Zielfernrohr, das beschichtet ist mit einer Puderlegierung an den Absehfäden mit radioaktivem Radium, so dass man auch in der Dunkelheit zielen kann.

Charlotte geht mit Stefan Jänicke und erzählt ihm, dass der Inhalt der Waggons verbotenes Giftgas sei. Der Eisenbahner, der den Zug nach Berlin gebracht habe, gehöre zur roten Festung. Sie gehen zu deren Druckerei, in die Charlotte einbrechen will, was Jänicke entsetzt. Sie betreten sie trotzdem und sehen, dass sie renoviert wird. Sie finden einen Weizenkönig, ein Blatt, was noch in der Presse hängt. Es ist ein Frachtpapier auf den Waggon 3221, der nach Istanbul geliefert werden soll. Charlotte fragt sich, was die roten Festung mit Giftgas in Istanbul wolle.

Elisabeth, die von Gereon begleitet wird, gibt Emma Wolter einen Kartoffelsalat. Gereon geht ins höhere Geschoss zu den Männern, die gerade dabei sind, euphorisch eine Kriegszene des Ersten Weltkriegs nach Erzählung eines jungen Knaben nachzuspielen. Es ist anhand einer Modelleisebahn mit Spielzeugfiguren in dem Tisch in der Mitte realisiert worden. Alle Deutschen Trupps sind durch Handgranaten eliminiert worden, nur Seegers Truppe (der auch anwesend ist) erreicht die Hügelgruppe und nimmt sie ein. Danach machen sie eine kurze Gedenkpause für die gefallenen Kameraden, die Bruno namentlich nennt. Am Ende rufen sie: Das deutsche Heer im Felde unbesiegt. Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten! Der Knabe stimmt ein Lied ein, in das die anderen Soldaten sowie Gereon einstimmen.

Gereon überkommt erneut ein Flashback aus dem Krieg: Er sitzt mit einer Gasmaske in einem Schützengraben, als man eine Person: Rückzug! rufen hört. Gereons Kameraden flüchten aus den Gräben und vor sich sieht er das Pferd seines Bruders, was einige Meter vor ihm auch mit einer Gasmaske steht. Daneben liegt ein Haufen Soldaten und einer von ihnen ist scheinbar noch am Leben, er keucht.

Greta belauscht ein Gespräch von Zörgiebel und Benda, die Alfred Nyssen verhaften wollen. Beide wollen als Minderheiten zusammenhalten, um die Demokratie zu schützen. Benda macht Greta noch einmal klar, das alles im Haus strengster Geheimhaltung unterliegt. Telefonisch ordnet Benda die Verhaftung Alfred Nyssens an.

Emma Wolter schmeichelt Elisabeth, die genervt von Gereons langen Polizeieinsätzen ist und sich auf eine feste Beziehung mit ihm einlassen will. Gereon geht zu Seegers, der seinen Bruder kannte. Er erzählt von ihm: fideler Kerl, konnte aus dem Stand auf jedem Tisch springen und das hat er auch gemacht. Charmant, witzig, wenn er einen Raum betrat, vergingen kaum zwei Minuten, dann sprachen entweder alle mit ihm oder über ihn. Er wurde neidlos bewundert. Und die Frauenzimmer seien ihm reihenweise nachgelaufen. Es folgt ein Flashback zurück zur Schlacht, in den Schützengraben, wo Gereon seinen Bruder rettet. Plötzlich kommen Franzosen und umzingeln sie und Gereon wird von seinem Bruder weggezerrt; er wurde drei Monate gefangen genommen und war gezwungen Anno zurückzulassen. Er hat sich überall informiert, ergebnislos. Seegers meint, sie hielten im Verborgenen die Stellung und holten sich dann wieder, was ihnen gehöre. Sie stoßen darauf an.

Benda spielt Klavier und Greta schaut kurz rein.

Der verdutzte Alfred Nyssen wird von zwei Polizeibeamten abgeführt.

Greta sieht noch kurz nach den Kindern um und legt sich dann glücklich in ihr duftendes Bett.

Der Apotheker stellt für Gereon seine neue Dosis zusammen.

Franz Krajewski zittert und sieht Geister nachts in seiner Zelle.

Ein Fuchs reißt den Arm von einer Leiche ab.

CastBearbeiten

Staffel 1 #Stab

SoundtrackBearbeiten