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SynopsisBearbeiten

Charlotte belauscht im Moka Efti eine konspirative Runde aus einem russischen Diplomaten, dem Berliner Polizeichef und einem Referenten des Reichspräsidenten. Es geht um die Machenschaften republikfeindlicher Landesverräter. Gereon erhält vom Chef des Moka Efti einen mysteriösen Hinweis. Jänicke macht bei der Beschattung von Wolters eine wichtige Entdeckung. (Text: Sky)

HandlungBearbeiten

Vorspann: Helga Rath erwacht im gemeinsamen Bett mit Gereon. Sie fängt an zu tanzen und auch Gereon macht mit. Beide sind total verliebt ineinander. Diese Zweisamkeit wird plötzlich durch Helgas Sohn Moritz unterbrochen. Es herrscht eine düstere Atmosphäre am Frühstückstisch, da Moritz offen legt, über das Verhältnis der beiden Bescheid zu wissen. Helga offenbart ihm, dass sein Vater jetzt als tot gelte, was er nicht begreifen will. Gereon macht sein Verhalten wütend.

Im Moka Efti trifft Bruno auf Charlotte. Er gibt ihr ein ausgestelltes Führungszeugnis und sagt, dass ihre illegalen Aktivitäten vom Tisch seien. Ihre Chefin teilt ihr mit, dass noch ein weiterer Freier auf sie warte. Bruno verblüfft es, dass sie trotzdem einwilligt und der Prostitution weiter nachgehen will.

In der Loge des Moka Eftis lobt der sowjetische Botschafter die Bekämpfung der Proteste während des ersten Mai von Seiten der Polizei bei Zörgiebel. Auch fordert er von ihm den Zug freizugeben, um Ärger in den deutsch-sowjetischen Beziehungen zu vermeiden. Denn er habe Anweisungen von Stalin persönlich erhalten. Charlotte bedient gerade, geht an Trochin und Zörgiebel vorbei, erkennt und belauscht sie, weswegen sie den Job einer befreundeten Prostituierten anbietet. Als sie zurückgeht, erkennt der Botschafter sie, was Charlotte aber mit ihrem Charme wieder wettmacht.

Staffel 2 Episode 2 Charlottelauscht

Charlotte belauscht eine Gesprächsrunde.

Gereon findet Charlotte Ritter vollkommen übermüdet an ihrem Arbeitsplatz schlafend vor. Er weckt sie und geht mit ihr einen Kaffee trinken. Charlotte berichtet ihm von dem belauschten Gespräch und fragt sich, was die beiden für ein Druckmittel hätten. Sie verdaut jetzt noch einmal, dass Minna gestorben ist. Er insistiert, dass sie sich ausruhen solle.

Alfred Nyssen beobachtet Oberst Wendt von der Veranda und schmeichelt ihm. Er versucht Wendt davon abzubringen, den Zug nach Russland zurückfahren zu lassen, indem er die Ladung offenbart. Nyssen schätzt den Schatz auf 1 Milliarde Reichsmark und bietet ihm an, ihm die Hälfte zu überlassen. Er will veranlassen, dass der Waggon auf offener Straße abgegriffen wird.

Staffel 2 Episode 2 GottfriedWendt

Nyssen besucht Wendt auf seinem Gestüt.

Charlotte betritt das Haus der Familie Ritter und wird Zeuge, wie ihre ältere Schwester und deren Mann Erich das Hab und Gut von Minna nach Wertsachen durchkämmen. Die heikle Situation eskaliert: Erich hebt sogar den Großvater gegen seinen Willen hoch, um alles zu prüfen, woraufhin ihn Toni attackiert. Er schlägt sie, weshalb Charlotte eingreift und ihm ihrerseits eins überbrät. Die Familie ist endgültig verfeindet.

Greta kauft zwei Blutwürste in einem kleinen Laden und sieht einen Menge KPD-Mitglieder vorbeiziehen mit der Armenärztin an der Spitze. Sie transportieren die Särge neben sich auf Holzkarren. Greta trifft auch auf Fritz, der ebenfalls unter der Menge ist und ihrem Arbeitgeber Benda die Schuld für die Ereignisse des 1. Mai gibt.

Staffel 2 Episode 2 Dr.Völcker

Die Armenärztin begleitet mit KPD-Anhängern die Särge.

Staffel 2 Episode 2 Fritz

Fritz folgt ebenfalls dem Trauerzug.











Jänicke teilt Gereon mit, dass es sich um das russische Modell des Jagdgewehrs handelte und es genau zwei Registrierungen in dieser Woche für diese Waffe gab von Angehörigen der sowjetischen Botschaft. Sie seien durch ihren Diplomatenstatus nicht leicht in die Finger zu kriegen, aber wegen illegaler Hundewetten schon auffällig geworden.

Beide gehen zu einem dieser Hundekämpfe und machen die mörderischen Diplomaten dingfest: Michail Fallin und Grigori Selenskij.

Charlotte ist derweil in der U-Bahn unterwegs, da sie wg. der trostlosen Situation zuhause nicht dorthin zurück kehren möchte. Sie geht zu Jänicke, der sie aufnimmt und ihr sein Bett für die Nacht gibt.

Der Armenier fordert Gereon auf, sich ein Radio zu besorgen und gibt ihm einen Zettel mit Frequenz und Uhrzeit.

Stephan Jänicke beobachtet wieder mit seinem Fernglas, diesmal Swetlana, Wendt, Alfred Nyssen und Bruno Wolter an einem Tisch in einem Straßencafé. Eventuell könnte er dabei die Waggonnummer herausfinden. Sie wollen den Zug bei Kilometer 120 Richtung Bünsdorf, Strecke direkt 50km abgreifen. Er wird von einem kleinen Jungen zu Unrecht des Diebstahls beschuldigt, weshalb er sich schnell aus dem Staub macht, Bruno richtet auch seinen Blick Richtung Jänicke. Jänicke will Benda erreichen, bekommt aber nur seine Frau an den Apparat, die ihm keine Auskunft geben kann.

Staffel 2 Episode 2 Jänicke

Stefan Jänicke beim Lippenlesen.

Benda und Gereon sind in der sowjetischen Botschaft und konfrontieren Trochin mit den Beweisen des Rote Festung Massakers. Sie erwähnen auch die speziell für den Geheimdienst gebauten Waffen, deren Einschusslöcher gefunden worden wären. Benda bietet ihm an ihn zu verschonen, wenn er Namen und Beweise der deutschen Verantwortlichen für den Zug liefere. Trochin fragt ihn, warum er seine eigenen Landsleute verraten wolle.

Bruno hilft Charlotte ihre Mutter zu beerdigen, indem er den Kontakt zum Bestattungsinstitut vermittelt und auch Geld dazu gibt. In der Roten Burg trifft er den Kommissar Böhm. Dieser befragt Bruno nach seinem Aufenthalt in der Pepitabar mit Gereon und deren Zusammentreffen mit dem ''Heiligen Josef''. Bruno verleugnet dieses Aufeinandertreffen.

Staffel 2 Episode 2 Bruno Wolter

Bruno auf dem Weg zu Charlotte.

Jawinsky hat das Telegramm für Jänicke entschlüsselt. Böhm kommt herein gestürmt und lässt die Wut über Gereons Einmischung in seinen Fall an Jänicke aus. Jänicke bekommt den Tipp, mit dem Telegramm zu Gereon zu gehen, der zu diesem Zeitpunkt bei Bruno Wolter in der Polizeisiedlung gegenüber den alten Lux-Werken wohnt.

Helga ist in Gereons Stammkneipe zu treulosen Trompete.

Gereon bezahlt in der Pension sein Logis und gibt seine Schlüssel zurück. Danach geht er weiter zu Herrn Katelbach. Er brauche das Radio von ihm, was dieser ihm gerne gibt. Keifelbach meint, die Pensionswirtin habe schlechte Laune, seit er weg sei. Er schreibt jetzt an einem Artikel, in dem er Zörgiebel kritisiert. Außerdem erzählt er, wie die Rechten sich einen Angriff der Kommunisten ausdächten. Gereon klopft an die Tür der Pensionsbesitzerin Elisabeth, aber sie öffnet nicht.

Draußen wird Gereon von der Armenärztin angesprochen, die ihn als Zeuge gegen die Art des polizeilichen Vorgehens in einem Zivilprozess gewinnen will, worauf er nicht eingeht und alle zum Teil wahren Anschuldigungen dementiert.

Gereon trifft jetzt in der Kneipe wieder auf Helga, mit der er tanzt und feiert.

Staffel 2 Episode 2 GereonundHelga

Gereon tanzt mit Helga.

Bruno sagt, die Lieferung könne in seinen Keller. Moritz belauscht ihn.

Jänicke fährt Bahn, bekommt es auf dem Werksgelände schließlich mit der Angst zu tun, vor allem als verschiedene vermummte Personen beginnen, auf ihn Jagd zu machen. Er flieht in einer wilden Verfolgungsjagd, denkt kurz, er hätte es geschafft, wird dann jedoch von - wie sich später herausstellt - Bruno erschossen. Vor dem Verlassen der Leiche nimmt dieser das Notizbuch Jänickes an sich.

Staffel 2 Episode 2 Jänickenachts

Stephan Jänicke wird nachts angegriffen.

CastBearbeiten

SoundtrackBearbeiten